MeineMagenOP

Mein Weg in ein neues, gesünderes Leben!

Willkommen auf unserer Webseite: "MeineMagenOP.de"

Wir begrüßen Euch ganz herzlich auf unserer Internetseite und wünschen eine angenehme, informative, beruhigende und interes-sante  Zeit während Eures Besuches hier.

Auch wir als Familie möchten unsere Solidarität mit dem ukrainischen Volk bekräf-tigen.
Auch wenn wir in den anderen europäischen Ländern die Wirkungen der Sanktionen zu spüren bekommen, ist es doch - angesichts dessen, was die Menschen im Kriegsgebiet und die vielen Flüchtlinge erleiden müssen - völlig unangemessen, sich darüber zu klagen.
Wer dies dennoch tut, sollte sich mal in die Situation der Frauen und Kinder versetzen, die nicht wissen, ob sie ihren Mann / Vater je wiedersehen werden und  - wenn doch - wie er aus diesem Krieg wiederkommen wird.

Denkt dabei auch daran, was die Menschen erleiden müssen, die nicht flüchten können, um die herum Bomben einschlagen, Schüsse fallen, Sirenen heulen, Gebäude einstürzen, die jetzt in Schutzräumen leben und ausharren, die kämpfen müssen, für ihr Land und die Freiheit ihr Leben geben ...

Nehmt Euch Zeit, unsere Homepage öfters und immer wieder mal zu besuchen. Wenn Ihr immer bis nach unten scrollt werdet Ihr - vor allem auch auf dieser Seite - immer wieder neue Inhalte finden.

ACHTUNG! Es ist auch eine neue Seite hinzugekommen! Unter "Archiv" haben wir Beiträge, Inhalte und Infos zum Nachlesen erhalten.
Sie dokumentieren Euch einen Teil meines Werdeganges bis und nach der so viel verändernden Magen- OP.

Wir haben diese Homepage mit der Absicht erstellt, möglichst kompakt so viel Informationen wie möglich rund um das Thema Magen- OP zusammen zu fassen.
Vor allem aber möchten wir Euch eine mühevolle, anstrengende und viel Zeit kostende Suche über viele Internetseiten - wie wir sie im Vorfeld betreiben mussten - damit ersparen.

Diese Homepage bietet Euch - neben all den wichtigen Infos, Down-loadmöglichkeiten, Hinweise auf Problemsituationen, Veranschaulichungen der aktuellen Operationsverfahren und erfahrungsbasierte Berichte auch aus Ange-hörigensicht (meiner Frau), die von unserem eigenen Erleben berichten - auch wertvolle und wichtige eigene Wahrnehmungen.

Alles was Ihr hier findet wurde umfassend und sorgfältig recherchiert, aufgrund unserer eigenen Erfahrungen genau zusammengestellt und darüber berichtet.

Einen Anspruch auf allumfassende Informationen kann diese Homepage aber keinesfalls erfüllen, was beim Umfang der Thematik auch nicht zu leisten wäre.

Sie ist aber auch nicht dafür erstellt worden und ist ebensowenig ein Ersatz für fachkompetente, medizinische Aufklärung und Beratung.

Sie soll denjenigen unter Euch, die - so wie ich (Olli) - in allen Facetten unter ihrem Übergewicht gelitten haben oder noch leiden - mit den hier verfügbaren Informationen und Berichten helfen, ihre Situation verbessern zu können.

Wir möchten Euch dabei unterstützen, Euch ggf. auf die eigene, lebens-verändernde Entscheidung einer eventuellen Magen- OP zu konzentrieren, diese in Angriff zu nehmen und hoffentlich die Angst davor ein wenig zu verlieren.

Lasst Euch Zeit beim Umschauen, Links verfolgen, Erklärungstexte lesen, Bilder und Videos betrachten um alles in Ruhe zu verarbeiten.

Eine solche Thematik ist so umfassend, dass es nicht einfach ist, Wichtiges möglichst kurz zusammen zu fassen und vom weniger Wichtigem zu trennen.

Bedenkt, das mein (Olli's) Weg - den ich hier darstelle - durch den Kampf mit meiner Krankenkasse bezüglich der Kostenübernahme auch seine Zeit ge-braucht hat und insgesamt länger als 6 Jahre!!! gedauert hat.

 

Aber keine Angst - das muss Euch nicht genauso ergehen!

 

Inzwischen etablieren sich solche OPs immer mehr in den ICD* Listen der von Krankenkassen anerkannten Kostenfaktoren und die Krankenkassen begreifen anhand einfacher Kostengegenüberstellungen, dass der Versicherte ihnen weit mehr Folgekosten verursachen würde als eine bariatrische (= Magen-) OP.
*Der ICD-10-Code der WHO dient der Klassifikation und Einordnung von Krankheiten und
Medikamenten in zusammengehörige Diagnosegebiete. Die Abkürzung ICD bedeutet:
"International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems".
Außerdem möchte ich (Olli) auch "etwas zurück geben", denn ich habe mit Hilfe meiner Klinik ein tolles Gesamtkonzept angeboten bekommen, das in seiner praktischen Umsetzung hoch qualitativ im Menschlichen, Fachkompetenten, Organisatorischen und Praktischen wirklich einwandfrei funktioniert hat sowie in der Nachsorge auch weiterhin sehr gut läuft.
Vor allem daraus resultierend ergaben sich für mich die so guten, tiefgreifend lebensverändernden Erfolge, über die auch in dieser Homepage berichtet wird.
Als wichtige Hinweise möchte ich Euch an dieser Stelle unbedingt Folgendes mitgeben:


  • überprüft das Gesamtkonzept aus Vorberatung / Vorsorge / Vorbereitung / Nachsorge
  • setzt auf eine einfach verständliche, umfassende vorab- Beratung / Aufklärung
  • prüft die menschlich, medizinisch fachkompetente, einwandfreie stationärer Betreuung
  • recherchiert ausreichend und umfassend vorab (nicht nur im Internet)

...  denn Klinik ist nicht gleich Klinik aber genau davon hängt der wesentliche Teil Eurer Entscheidungsfindung und demzufolge der Verlauf und Erfolg Eurer OP und die Verbesserung Eurer Lebensqualität danach maßgeblich ab.

Weil ich so positive Erfahrungen mit "meiner Klinik" gemacht habe, nahm ich Kontakt mit den dort Verantwortlichen auf und bat um die Möglichkeiten einer gegenseitigen Verlinkung, die nach entsprechender Prüfung auch gewährt wurde.
Dementsprechend findet Ihr den Link zum Adipositaszentrum "meiner Klinik" in Erfurt, über deren Angebote, Leistungen, Zertifikate und Konzepte Ihr Euch im Folgen des Linkes auf unsere Seite: -Weiterführende Links umfassend und weitergehend informieren könnt.
Euer Olli 
11.04.2022 Diesmal kein Update sondern ein Schilderung
Als wir gestern unseren 18. Hochzeitstag feierten, beschlossen wir in der Vorplanung, wieder einmal zum Chinesen zu gehen.
Trotz der Erinnerungen an unseren 1. Besuch nach meiner OP und den damals noch nicht so guten Erfahrungen wollten wir es wieder wagen.
Die Herausforderung ist ja immer das Buffet, aus dem die Auswahl relativ schwer fällt und natürlich nur in Kleinstmengen erfolgen kann.
Meine Strategie war schon vorab, dass ich mir zuerst das aussuche, worauf ich den meisten Appetit habe und mir wirklich nur ganz wenig auf meinen Teller auflade.
So begann ich meinen Gang zum Buffet und wählte mir zielstrebig mein Lieblingsgericht aus, nahm mir vom Fleisch nur ein paar wenige Stücke, vom nächsten auch nur 2-3 und kam mit einen nur bis zur Hälfte und minimal beladenen Teller zurück zum Tisch. Dann holte ich mir noch ein kleines Schälchen Suppe und begann, langsam und vorsichtig zu essen.
Inzwischen habe ich ein sehr gutes "Füllungsgefühl" entwickelt und merke durch das langsame Essen sehr gut, wie es weniger im Magen wird und ich - endlich nach so vielen, langen Jahren - ein aufkommendes, schönes Sättigungsgefühl empfinde.
Endlich muss ich nicht mehr bis zur (damaligen) anatomischen Grenze meines Magens essen und mich dann - trotzdem - nur voll und nicht satt zu fühlen.
Nachdem ich meinen Teller abgegessen hatte, löffelte ich langsam meine Suppe und "spürte in mich hinein" was mein Magen denn zum Füllstand sagen würde?
Nach dem Leeren des Suppenschälchens schien mir noch eine kleine Nach-speisenzusammenstellung möglich zu sein.
Am Buffet legte ich mir dann von jeder Farbe der Götterspeisenwürfel - also insgesamt 4 - je einen in mein Schälchen.
In ein 2. Schälchen kamen 5-6 Stücke Erdbeeren und ein wenig Vanillesoße darüber.
Ins 3. Schälchen wollte ich mir noch etwas Eis legen und benutzte den Portionierer so, das ich nur sehr kleine - 1/3 - Eiskugeln aus der Packung schälte. So nahm ich schlussendlich 3 Schälchen mit zum Tisch wo meine Frau sich ein wenig amüsierte, wir aber dann gemeinsam nachdachten und uns erinnerten, wie oft ich früher zum Buffet lief und welche Mengen ich mit zum Tisch zurück brachte. Mindestens 10 Mal soviel wie vor der OP schien uns ein passender Vergleich zu meiner jetzigen Verzehrmenge zu sein.
Meine Besonnenheit zahlte sich aus und erlaubte mir noch die Kostprobe eines kleinen Kokoskuchenwürfels,
Dann trank noch meinen Pflaumenschnaps - den man immer als Geschenk dazu bekommt - aus, leerte ein halbes Glas Ginger Ale (kleine Mengen kohlensäurehaltiger Getränke gehen schon ab und zu Mal) und war mit einem wirklich angenehmen "Bauchgefühl" gut - aber nicht überfüllt - satt.

So funktioniert nun auch wieder das Essengehen beim Chinesen und beim nächsten Mal suche ich mir dann eben zuerst ein anders Gericht für meinen "Einstieg" aus.

Lasst Euch Mut machen, nicht vor solchen Herausforderungen zu kneifen, sondern geht sie - wie wir auch - besonnen und überlegt an.
Mein Diabetologe bestärkte und bestätigte mich darin, solche Dinge zu wagen und mich nicht mit Verzicht zu quälen.
Obwohl ich zuerst eher glaubte, die Qual wäre das immense Reduzieren und die schwer zu treffende Auswahl bei solch kleinen Verzehrmengen - ES IST NICHT SO!
Auch wenn wir beim 1. Mal Chinese einen Misserfolg "mit nach Hause nahmen" sah es diesmal doch ganz anders aus und machte Mut, nicht verzichten zu müssen, wenn man anders damit umzugehen lernt.
 
Probiert Euch aus und macht auch so gute Erfahrungen und ... resigniert nicht, wenn Ihr anfangs "Eure Mengen" noch nicht richtig einschätzen könnt. Man kann eine verblieben Menge auch einpacken lassen und mit nach Hause nehmen. Ich habe meinem Chinesen die Umstände mit meiner Magen- OP erklärt (freilich mit etwas Mühe) doch nun versteht er mich gut und freut sich, das ich trotzdem noch - und wieder zu seinen Gästen gehöre.
LG Euer Olli

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